Freitag 3. August 2018
Clamecy – Venrey-Les-Laumes
Längst war der kühle Atlantikwind, der doch mindestens einen Tag weit noch spürbar war, der kontinentalen Hitze gewichen. Daher versuchte ich morgens immer sehr früh zu starten, wenn möglich noch bevor die Sonne über den Horizont kletterte. Das Frühstück nahm ich jeweils erst nach den ersten 20-40km ein. Das bewährte sich, und dazu kam, dass die Licht- und Verkehrsverhältnisse in den ersten etwa 3 Stunden der Fahrt sehr sehr schön waren. Etwa ab 13 Uhr kam ich jeweils nur noch sehr langsam und total schlapp vorwärts.
Ich war wieder in der Region Côte d’Or. Die Route führte mich unter anderem durch die Stadt Semour-en-Auxois. Eine sehr schmucke mittelalterliche Stadt. Wie meist in Frankreich führen sämtliche Hauptstrassen in die Orte hinein und wieder aus den Orten heraus. Breitspurige Strassen gehen an der Stadtgrenze über in das, was da halt immer schon war. Die Kopfsteinpflaster in dieser Altstadt waren zwar sehr dekorativ aber so fürchterlich zum Fahren, dass ich es vorzog, das Velo streckenweise zu schieben. Hier der Blick auf die Stadt hinunter, bevor ich die Pflastersteine kennenlernte:
Ich übernachtete in Venarey-les-Laumes. Der Campingplatz grenzt an einen naturnah gehaltenen Badesee, dessen Erholungswert ich gerne für mein Abendessen nutzte.