Mittelmeer – Tag 5

Freitag 31. Juli 2015

Ferien am Meer! (34 km)

Rauschende Abfahrt hinunter ans Meer, zunächst zu den Werften in Savona, einem Heimathafen der Costa-Flotte. Kein einziges Kreuzfahrtschiff ist zu sehen. Weiterfahrt auf der Küstenstrasse bis Varazze. Gegen ein kleines Vermögen miete ich bei einem der unzähligen Strandbetreiber für den Rest des Tages einen Doppelliegeplatz mit Sonnenschirm und spiele brav den Touristen. Zur Abrundung bringe ich ein Restaurant in Verlegenheit mit dem Wunsch, zur für italiensche Verhältnisse unverschämt frühen Zeit von 18 Uhr ein Abendessen einnehmen zu dürfen. Geniesse es in vollen Zügen und fahre anschliessend (diesmal zum Glück mit unbeladenem Velo – dafür mit beladenem Bauch) hoch in die Berge zu meinem Zelt.

Mittelmeer – Tag 4

Donnerstag 30. Juli 2015

Oviglio – Albisole – Varazze – Gameragna (104 km)

Fahrt über den ligurischen Apennin (inkl. unnötigerweise über den irrsinnig schönen Pass Bric Berton). Oben auf der Krete vor der letzten Abfahrt Richtung Meer ist dieses nicht sichtbar. In Albisole sehe ich es – schon auf der Suche nach dem Camping – beinahe erst, als ich reingefallen wäre, unromantisch zwischen den Häusern. Irrfahrt auf der Suche nach dem angeblich am Meer liegenden Campingplatz. Da ich einen ungemütlichen Tunnel der Küstenstrasse obenherum umfahre, verpasse ich den Camping. Gelange so bis nach Varazze und entdecke dort einen Wegweiser zu einem Camping. Folge den Schildern. Sie führen mich bis mehr als die Hälfte wieder hoch in die Berge nach Gameragna. Zum Glück bekomme ich auf dem Weg dorthin Begleitung von einem Rennvelofahrer.